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Hydrophiler Führungsdraht

Proprietäre hydrophile Beschichtung

Optimale Kern-Spulen-Konstruktion

Hochgradig röntgendichte Spitze

Knickfeste Konstruktion

Erhältlich in verschiedenen Durchmessern, Längen und Spitzenformen (z. B. gerade, J-förmig, abgewinkelt), um den unterschiedlichen Anforderungen des Verfahrens und den anatomischen Gegebenheiten gerecht zu werden.

    Produktionsbeschreibung

    Unser hydrophiler Führungsdraht ist ein steriles Einwegprodukt, das die Einführung und das Vorschieben von Kathetern und anderen interventionellen Instrumenten in das Gefäßsystem und andere Körperlumina erleichtert. Er ist ein unverzichtbares Instrument zur Navigation in gewundenen, stenosierten oder anderweitig anspruchsvollen anatomischen Strukturen und bietet einen sicheren und effizienten Zugang für eine Vielzahl diagnostischer und therapeutischer Eingriffe.

    Hauptmerkmale:

    • Proprietäre hydrophile Beschichtung: Ausgestattet mit einer hochentwickelten, gleitfähigen Beschichtung, die bei Kontakt mit Blut oder Kochsalzlösung eine extrem reibungsarme Oberfläche erzeugt. Dies ermöglicht eine außergewöhnlich reibungslose und mühelose Navigation durch Gefäße.
    • Optimale Kern-Spulen-Konstruktion: Präzise konstruiert, um ein optimales Gleichgewicht zwischen Drehmomentübertragung (1:1-Ansprechverhalten) und Schubkraft zu gewährleisten und so präzise Lenkbarkeit und kontrolliertes Vorankommen sicherzustellen.
    • Hochgradig röntgendichte Spitze: Die distale Spitze zeichnet sich durch eine hervorragende Röntgensichtbarkeit aus und ermöglicht so eine klare und eindeutige Visualisierung unter Durchleuchtung für eine präzise Platzierung und Manipulation.
    • Knickfeste Konstruktion: Hergestellt aus Materialien und nach Konstruktionsprinzipien, die ein Abknicken und Vorfallen verhindern und so die Integrität des Führungsdrahtes auch in komplexen anatomischen Bereichen gewährleisten.
    • Vielfalt an Spitzenkonfigurationen und Steifigkeiten: Erhältlich in verschiedenen Spitzenformen (z. B. gerade, abgewinkelt, J-förmig) und unterschiedlichen Steifigkeitsgraden, um den vielfältigen Anforderungen des Verfahrens und den anatomischen Herausforderungen gerecht zu werden.
    Ref.-Nr. OD Länge Spitzenform
    (Zoll/mm) (cm)
    HG353AF 0,035'' 150 45°-Winkel
    HG354AF (0,89 mm) 180
    HG355AF   260
    HG353JF   150 J
    HG354JF   180
    HG355JF   260
    HG353SF   150 Gerade
    HG354SF   180
    HG355SF   260
    HG383AF 0,038'' 150 45°-Winkel
    HG384AF (0,97 mm) 180
    HG385AF   260
    HG383JF   150 J
    HG384JF   180
    HG385JF   260
    HG383SF   150 Gerade
    HG384SF   180
    HG385SF   260

    Anwendung

    Unser hydrophiler Führungsdraht ist ein unschätzbarer Vorteil in zahlreichen medizinischen Fachgebieten, darunter unter anderem:

    • Kardiologie: Koronare Interventionen, Interventionen bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK) und andere Gefäßzugangsverfahren.
    • Radiologie: Diagnostische und interventionelle Verfahren in verschiedenen Gefäßbetten, einschließlich Nieren-, Mesenterial- und Hirnarterien (mit geeigneten neurospezifischen Modellen).
    • Urologie: Erleichterung der Platzierung von Harnleiterschienen, Überwindung von Harnwegsverengungen.
    • Gastroenterologie: Führungsinstrumente während der ERCP (Endoskopische retrograde Cholangiopankreatikographie) und anderer Gallenwegsinterventionen.
    • Intensivpflege: Zentralvenöser Zugang und Pulmonalarterienkatheterisierung.

    Vorteile:

    • Außergewöhnliches Gleiten & Reduzierte Reibung: Der Hauptvorteil der hydrophilen Beschichtung liegt in ihrer unübertroffenen Gleitfähigkeit. Dadurch wird die Reibung an den Gefäßwänden deutlich minimiert, das Risiko von Gefäßverletzungen, Dissektionen oder Perforationen verringert und eine reibungslosere Implantation ermöglicht.
    • Verbesserte Navigation und Steuerung: Die Kombination aus exzellentem Drehmomentansprechverhalten und sanfter Bewegung bietet Klinikern eine überlegene Kontrolle und ermöglicht präzises Steuern auch bei anspruchsvollen anatomischen Gegebenheiten und engen Läsionen.
    • Verbesserte Effizienz & Verkürzung der Behandlungszeit: Die einfache Navigation und der geringere Widerstand können zu kürzeren Eingriffszeiten führen, was sowohl dem Patienten als auch dem Gesundheitssystem zugutekommt.
    • Erhöhte Patientensicherheit: Durch die Minimierung von Reibung und Trauma trägt der hydrophile Führungsdraht zu sichereren Eingriffen bei und kann Komplikationen potenziell reduzieren.

    Unterschied zu anderen Arten von Führungsdrähten:

    Der entscheidende Unterscheidungsfaktor eines hydrophilen Führungsdrahtes liegt in seiner Beschichtung und die daraus resultierenden Leistungsmerkmale:

    • Im Vergleich zu PTFE-beschichteten (hydrophoben) Führungsdrähten:
      • Schmierfähigkeit: Hydrophile Führungsdrähte werden äußerst Sie sind bei Nässe gleitfähig und bieten eine deutlich geringere Reibung als PTFE-beschichtete (Teflon-) Führungsdrähte. PTFE-Beschichtungen sind hydrophob und reduzieren zwar die Reibung, erreichen aber in nasser Umgebung nicht die gleiche Gleitfähigkeit.
      • Fühlbares/taktiles Feedback: PTFE-Führungsdrähte bieten dem Anwender oft ein besseres taktiles Feedback, was bei bestimmten Eingriffen von einigen Anwendern bevorzugt wird. Hydrophile Führungsdrähte bieten aufgrund ihrer Gleitfähigkeit zwar weniger taktiles Feedback, gleichen dies aber durch ein außergewöhnlich gutes Gleitverhalten aus.
      • Manövrierfähigkeit auf engstem Raum: Hydrophile Führungsdrähte eignen sich aufgrund ihrer minimalen Reibung hervorragend zum Navigieren in sehr gewundenen oder engen stenosierten Läsionen.
      • Knickfestigkeit: Obwohl beide Drahttypen auf Knickfestigkeit ausgelegt werden können, kann der geringere Widerstand hydrophiler Drähte dazu führen, dass sie beim Durchdringen stark widerstandsfähiger Läsionen weniger anfällig für Knicke sind.
    • Im Vergleich zu unbeschichteten (Edelstahl/Nitinol) Führungsdrähten:
      • Reibung: Unbeschichtete Führungsdrähte weisen den höchsten Reibungskoeffizienten auf, was ihr Vorschieben erschwert, insbesondere in engen oder gewundenen Gefäßen. Dies kann das Risiko einer Gefäßverletzung erhöhen.
      • Benutzerfreundlichkeit: Hydrophile Führungsdrähte lassen sich im Vergleich zu unbeschichteten Drähten wesentlich einfacher und reibungsloser handhaben und durch die Körperlumina vorschieben.
      • Traumaprävention: Die glatte, reibungsarme Oberfläche eines hydrophilen Führungsdrahtes verringert das Risiko von Gefäßwandabschürfungen oder -verletzungen im Vergleich zu einem blanken Metalldraht drastisch.

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