Geschlossenes intravenöses Kathetersystem
Produktmerkmale
Ein geschlossenes intravenöses Kathetersystem ist eine Weiterentwicklung des peripheren Venenkatheters (PIVC) und verfügt über Merkmale, die die Sicherheit erhöhen und Komplikationen im Vergleich zu herkömmlichen, offenen Systemen reduzieren. Anstelle eines einfachen Katheters mit Konnektor integriert ein geschlossenes System mehrere Komponenten in ein einziges Gerät.
Hauptkomponenten:
●IV-Katheter:Ein flexibler Schlauch, typischerweise aus Materialien wie Polyurethan oder Teflon, der in eine periphere Vene (meist im Arm oder in der Hand) eingeführt wird, um Flüssigkeiten, Medikamente oder Blutprodukte zu verabreichen.
●Integriertes Erweiterungsset: Ein kurzes Schlauchstück ist bereits am Katheteransatz befestigt. Dadurch entfällt die Notwendigkeit separater Verlängerungssets und das Kontaminationsrisiko durch Verbindungen und Trennungen wird verringert.
●Stabilisierungsvorrichtung: Ein im Katheteransatz oder Verlängerungsset integrierter Mechanismus sorgt für die Fixierung des Katheters. Dadurch werden Bewegungen an der Einstichstelle minimiert und das Risiko einer Dislokation sowie damit verbundener Komplikationen wie Phlebitis verringert.
●Nadelfreier Anschluss:Ein Ventil oder Anschluss am Ende des Verlängerungssets ermöglicht den Zugang zum Katheterlumen zur Verabreichung von Flüssigkeiten oder Medikamenten ohne Nadel. Dadurch wird das Risiko von Nadelstichverletzungen für medizinisches Fachpersonal deutlich reduziert.
●Sicherheitsmechanismus:Viele geschlossene Systeme verfügen über einen passiven oder aktiven Nadelschutzmechanismus, der die scharfe Nadelspitze beim Herausziehen automatisch abschirmt und so Nadelstichverletzungen vorbeugt.
●Blutkontrollseptum: Eine im Nadelansatz integrierte Vorrichtung minimiert den Blutaustritt beim Einführen und Entfernen der Nadel und verringert so das Risiko einer Blutexposition.
●Entlüftungsstopfen: Eine Komponente, die verhindert, dass Blut während des Einführens aus dem Verlängerungsschlauch austritt.
Produktspezifikationen
| VON | MESSGERÄT | Farbcode | Allgemeine Spezifikationen | Verpackungsmenge |
| 0,6 | 26G | lila | 26G×3/4" | 1000 Stück/Karton |
| 0,7 | 24G | Gelb | 24G×3/4" | 1000 Stück/Karton |
| 0,9 | 22G | tiefblau | 22G×1" | 1000 Stück/Karton |
| 1.1 | 20G | Rosa | 20G×1 1/4" | 1000 Stück/Karton |
| 1.3 | 18G | dunkelgrün | 18G×1 3/4" | 1000 Stück/Karton |
| 1.6 | 16G | Mittelgrau | 16G×2" | 1000 Stück/Karton |
Vorteile geschlossener intravenöser Kathetersysteme:
●Verringertes Infektionsrisiko: Die geschlossene Bauweise minimiert das Risiko einer mikrobiellen Kontamination, indem sie die Anzahl der Verbindungen und Trennungen reduziert und den Kontakt mit Blut einschränkt.
●Verringertes Risiko von Nadelstichverletzungen:Nadelfreie Konnektoren und integrierte Sicherheitsmechanismen schützen medizinisches Fachpersonal vor versehentlichen Nadelstichverletzungen.
●Minimierte Blutexposition: Merkmale wie Blutkontrollsepten und Entlüftungsstopfen tragen dazu bei, das Blut im System zu halten und somit das Expositionsrisiko für das medizinische Personal zu verringern.
●Längere Verweilzeiten: Studien haben gezeigt, dass geschlossene Systeme, insbesondere solche mit fortschrittlichen Kathetermaterialien und Stabilisierungsfunktionen, im Vergleich zu offenen Systemen länger im Körper verbleiben können (Verweilzeiten), wodurch die Notwendigkeit häufiger Neustarts möglicherweise reduziert wird.
●Verringertes Risiko des Ablösens: Integrierte Stabilisierungsplattformen verringern die Katheterbewegung deutlich, wodurch es seltener zu versehentlichen Verrutschungen kommt.
●Weniger Komplikationen: Durch die Verringerung von Infektionen, Dislokationen und Phlebitis tragen geschlossene Systeme zu einer insgesamt niedrigeren Rate an intravenösen Komplikationen bei.
● Kostengünstig:Auch wenn die anfänglichen Kosten eines geschlossenen Systems höher sein mögen, können die Reduzierung von Komplikationen, Neustarts und damit verbundenen Behandlungsverzögerungen zu langfristigen Kosteneinsparungen führen.






